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Entnahme einzelner kranker Eschen

Entnahme einzelner kranker Eschen


Entnahme einzelner kranker Eschen im Bereich Sandauer Halde


Im Zuge der regelmäßigen Baumkontrolle durch den zertifizierten Baumkontrolleur des Städtischen Forstamtes, müssen nach genauer Einzelfallprüfung des Forstamts drei vom Eschentriebsterben befallene Bäume entlang der Sandauer Straße entnommen werden. Die Bäume haben neben dem Triebsterben auch Eschenkrebs und stellen hinsichtlich der Verkehrssicherung ein erhebliches Risiko dar.

Die Entnahme ist für Anfang Januar geplant. Dabei kann es, wegen des Einsatzes eines Autokrans, für kurze Zeit zu leichten Behinderungen in der Sandauer Straße kommen.

Das Eschentriebsterben wurde in Bayern erstmals im Herbst 2008 wahrgenommen. Inzwischen kommt das Eschentriebsterben in ganz Bayern und in fast ganz Europa vor und macht auch vor den Toren Landsbergs nicht halt. Im Stadtgebiet gibt es zahlreiche Eschen. Mit viel Aufwand wurde in den vergangenen Jahren Baumpflege und Kronensicherung betrieben, um die Bäume so lange wie möglich zu erhalten.

Eine direkte Bekämpfung des Eschentiebsterbens ist nicht möglich. Befallene Eschen werden zunächst nur aufmerksam beobachtet. Bei fortschreitender Erkrankung sterben immer wieder Äste und Teile der Krone ab. Bei der Baumpflege ist daher erhöhte Vorsicht geboten. Gerade erkrankte Eschen an öffentlichen Wegen und Plätzen müssen besonders kontrolliert werden.

Beim Eschenkrebs, einer bakteriellen Krankheit, entstehen am ganzen Baum schwarze Gewebewucherungen. Zunächst sind die Stellen glatt, nach dem Reißen der Borke jedoch stark rauh.
Bei sehr starker Erkrankung und in Verbindung mit anderen Krankheiten (z.B. Eschentriebsterben) empfiehlt sich die Entnahme der erkrankten Bäume.
 



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Städtisches Forstamt
Referatsleiter
Michael Siller
Forstamt / Zimmer 0.05
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