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Einführung


Einführung zum Solarkataster der Stadt Landsberg am Lech

Dächer von Gebäuden sind je nach Form, Ausrichtung und Lage unterschiedlich gut für die Anbringung von Solaranlagen geeignet. Oftmals ist es Hauseigentümern gar nicht bewusst, ob und wie gut sich ihr Dach für die Anbringung von Photovoltaikzellen und Solarthermieanlagen eignet.

Das hier vorliegende Solarkataster der Stadt Landsberg am Lech soll Ihnen helfen, einen ersten Eindruck über die grundsätzliche Eignung Ihrer Dachflächen für die Anbringung von Solaranlagen zu bekommen.

Unser Ziel ist es, die Nutzung von erneuerbaren Energien im Stadtgebiet durch das Bereitstellen von leicht zugänglichen Informationen zu stärken und so lokal zum Klimaschutz beizutragen. Landsberg am Lech hat, wie das Kataster zeigt, ein großes Potential an sehr gut nutzbaren Dachflächen und ist in der Lage, an der Vermeidung der Klimaerwärmung mitzuwirken.

Das Solarkataster versteht sich als ein erster Baustein in einem integrierten kommunalen Klimaschutzkonzept. Wenn es sich als erfolgreich erweist, ist die bürgerfreundliche Bereitstellung weiterer Informationen wie beispielsweise die Darstellung von Freiflächenpotentialen für Solaranlagen als nächster Schritt denkbar.

Wir freuen uns jederzeit über Anregungen und Verbesserungsvorschläge zum Solarkataster und anderen Klimaschutzkonzepten.

Hinweis


Wenn Sie nicht möchten, dass die Solareignung Ihrer Dachflächen im Solarkataster gelistet wird, können Sie unkompliziert und formlos schriftlichen Widerspruch dagegen einlegen. Wir entfernen dann gerne die entsprechende Kennzeichnung in der Karte. Einen passenden Formularvordruck und Kontaktdaten haben wir auf der Seite Widerspruch und Rechtliches für Sie bereitgestellt.

Weiterhin möchten wir Sie vorweg darauf hinweisen, dass das vorliegende Solarkataster auf der computerunterstützten, automatisierten Auswertung von Luftbildern und darauf basierenden modellhaft errechneten Ertragspotentialen beruht. Aus zeitlichen und datenschutzrechtlichen Gründen sowie aus Kostengründen wurde von einer individuellen Bewertung jedes einzelnen Gebäudes im Stadtgebiet abgesehen.

Die individuelle Einstufung von Dachteilflächen im Solarkataster kann daher nur einen ersten Hinweis über die grundsätzliche Eignung geben. Sie ersetzt keinesfalls eine auf den Einzelfall bezogene Prüfung unter Berücksichtigung der exakten Dachgeometrie, der möglichen Verschattungsquellen und dem technischen Wirkungsgrad der zu verwendenden Anlagen. Vor einem konkreten Bauvorhaben ist unbedingt der Rat eines Fachbetriebes einzuholen.

Weitere Informationen über die bei der Erstellung des Solarkatasters verwendete Methodik finden Sie auf den folgenden Seiten.

Gestalterische Gesichtspunkte

Solaranlagen an oder auf Gebäuden können deren Erscheinungsbild erheblich verändern und sich einschneidend auf das Ortsbild auswirken. Vor allem Altstädte oder Baudenkmäler sind hier besonders empfindlich und bedürfen einer dem wertvollen Umfeld entsprechenden Betrachtung „mit Fingerspitzengefühl“. Neben dem rein finanziellen Aspekt der Einspeisevergütung oder des Wärmeertrags sollten daher während der Planung auch gestalterische Grundsätze beachtet werden.

Hinweise zur städtebaulich und architektonisch verträglichen Gestaltung von Solaranlagen enthält eine Broschüre der Regierung von Oberbayern (pdf). Informationen zu den Vorschriften erhalten Sie unter baurechtliche Zulässigkeit von Solaranlagen.

Die Errichtung von Solaranlagen auf unter Denkmal- bzw. Ensembleschutz stehenden Gebäuden ist nur nach vorheriger Erlaubniserteilung der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Landsberg am Lech zulässig. Mehr Information dazu auch unter Methodik und Darstellung.


 

   
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